Ein stattlicher Baum im Nebel
mit gigantischer Weitsicht
an einem schönen Ort.
Der Nebel lichtet sich
und der Baum gewinnt an Prägnanz:
SO MENSCH SEIN!

Herzlich willkommen
bei 
Irmgard Wolf-Erdt
, evangelische Pfarrerin, Supervisorin und Kursleiterin (DGfP/KSA), Gestaltherapeutin (AKG) und IFS Coach (Inner Family Systems Therapy). Im März 2022 begann mein Ruhestand. Jetzt bin ich freiberuflich tätig. Meine Hauptarbeitsfelder waren: kirchliche Gemeindearbeit; Seelsorge in Psychiatrie und Krankenhäusern, in Wohnheimen und Hospizen, auf Palliativstationen für Erwachsene und Kinder; Persönlichkeitsentwicklung, Aus-und Weiterbildung im kirchlichen Kontext. Als Mutter von drei erwachsenen Söhnen kenne ich die Familienarbeit gut .

Meine Arbeit profitiert von einer profunden Ausbildung und Berufserfahrung in folgenden 5 Bereichen, die hier kurz skizziert werden: Supervision, Gestalttherapie, Therapie mit dem Inneren Familien System (IFS), Spirituelle/ geistliche Begleitung, pastoralpsychologische Aus- und Weiterbildung.

Supervision reflektiert die persönlichen, sozialen, institutionellen und systemischen Faktoren in einer speziellen Situation, schaut auf das Geflecht der jeweiligen Beziehungen, versucht besser zu verstehen und tiefer zu empfinden, was sich gerade zeigt. Dadurch läßt sich manches entwirren, reifen Entscheidungen und entwickeln sich Optionen zur Veränderung. Supervision zielt auf höhere Arbeitszufriedenheit und sichert Professionalität.

Gestalttherapie verstehe ich als existentielles, erfahrungszentriertes und experimentelles Verfahren auf humanistischem Hintergrund.  Wir gehen aus von dem, „was ist, nicht von dem, was sein sollte“ (F. Perls). Wir schauen auf Freude und Leid im jeweilige Kontaktverhalten. Heilsam ist die Erfahrung, der eigenen Wahrheit gewahr zu werden. Emotionen, Bedürfnisse und Überzeugungen werden präsent, offenen Gestalten werden geschlossen, neue öffnen sich. Gestalttherapie hilft mit sich selbst in Einklang zu kommen im `Hier und Jetzt´ und ihilft m Beziehungsfeld von `Ich und Du´ (Martin Buber) sich authentisch zu entfalten.

Therapie mit dem Inneren Familien System (IFS) nennt sich die Arbeit mit den inneren Teilen (Schulz von Thun). Verschiedene Anteile der Persönlichkeit treten jeweils in den Vordergrund und bestimmen Gefühl und Verhalten. Manager, Feuerlöscher und Verbannte (Richard Schwarz) wollen immer nur das Beste, aber überteiben manchmal oder halten sich bedeckt.. Das Inneren Team braucht Führung durch das Selbst. IFS bringt das Selbst in seine Kraft und hilft neugierig und mitfühlend zu sein und wertschätzend mit seinen Teilen umzugehen. Wenn Verbannte erlöst werden, ist das wie ein Befreiung.

Spirituelle und geistliche Begleitung erschließt Quellen der Kraft. In Gott ist die Fülle dessen enthalten, was möglich ist. Gott ist tanszendent und das Geheimnis der Welt und dennoch in ihr und in uns wirksam gegenwärtig, doch unverfügbar. Bei biographischen Herausforderungen und in krisenhaften Zeiten gibt geistliche Begleitung Halt und Ausrichtung. Der Arbeit im Alltag läßt sie Energie und Kreativität, Freude und Durchhaltevermögen zufließen. Sie vergewissert den Glauben, dass der Mensch nicht durch einen blinden Zufall in die Welt geworfen ist, sondern es im tiefsten Grund nichts anderes gibt als Liebe. Geistliche Begleitung läßt den Segen spüren.

Pastoralpsychologische Aus- und Weiterbildung profiliert das berufliche Handeln. Persönliche und berufliche Lernwünsche werden in den Mittelpunkt gestellt. Durch die Arbeit an der eigenen Person, durch Theorievermittlung und Erfahrungen in der Gruppe kommen erwünschten Prozesse in Gang, die Wandlung ermöglichen. Das Erlernte wird unter Supervision in der Praxis erprobt. Das evangelische Angebot in Bayer, das wir in ökumenischer Offenheit gestalten, vertantworte ich mit im Arbeitskreis KSA mit (www.ksa.-bayern.de).